Rückblick: Workshop am SGI‑Kongress in Basel am 23.9./24.9.2026

Vor rund einem halben Jahr wurden wir – Markus Remer, Anita Handschin Müller und Ina Handke – angefragt, ob wir einen Workshop zum Thema Basale Stimulation für den diesjährigen SGI-Kongress (Schweizer Gesellschaft für Intensivmedizin) gestalten möchten. Wir freuten uns sehr über diese Anfrage, sagten zu, und rasch war ein gemeinsames Schwerpunktthema gefunden:
„Basale Stimulation® im Kontext des intensivpflegepflichtigen Menschen“.
Ebenso schnell standen die inhaltliche Ausrichtung und der Ablauf fest, sodass wir am 22. September 2026 pünktlich mit der Vorbereitung im Kongresszentrum starten konnten. Zusammen mit unserer Kollegin Bianca Gansner hatten wir einen gut sichtbaren Stand, an dem wir immer wieder mit Pflegekräften und Ärztinnen und Ärzten ins Gespräch kamen.

Workshopaufbau und Inhalte
Die anwesenden Fachpersonen hatten zunächst die Gelegenheit, einem Eingangsvortrag von Markus Remer zu lauschen. Er gab einen anschaulichen Überblick über die Bedeutung des Konzeptes Basale Stimulation im intensivpflegerischen Bereich und stellte ein Fallbeispiel vor.
Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmenden in drei rotierenden Gruppen zu den Themen Wahrnehmung, Kommunikation und Bewegung.
In Kurz‑Workshops boten Markus Remer, Anita Handschin Müller und Ina Handke jeweils praktische Sequenzen mit anschließendem Austausch an. Die Inhalte umfassten zentrale Aspekte der Basalen Stimulation wie Berührung, Wahrnehmungsförderung und Bewegung. Die Teilnehmenden erhielten bspw. Informationen zu Bewegungsangeboten an der Bettseite oder zur Unterstützung bei Handlungen. Nach jeweils 15 Minuten wechselten die Gruppen, sodass alle Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, die drei Themen kennenzulernen.

Zum Abschluss gestaltete Markus Remer im Plenum einen Ausstieg zum Thema „Basales Optimales Handling“ im intensivpflegerischen Kontext und zeigte auf, wie dieses Vorgehen schwerstkranken Menschen eine hervorragende Möglichkeit bietet, ihren Bedürfnissen gerecht zu werden und Sicherheit sowie Orientierung zu vermitteln.
Rückmeldungen der Teilnehmenden
Die Resonanz war durchweg positiv. Die Teilnehmenden beschrieben die vermittelten Inhalte als praxisnah, verständlich und direkt umsetzbar. Es kamen zahlreiche interessierte Nachfragen, auf die wir gerne eingingen. Es war schön zu erleben, dass die Gruppe während des gesamten Workshops konzentriert und engagiert mitarbeitete. Am Ende der Veranstaltung überreichten wir den Teilnehmenden vorbereitete Leporellos mit den wichtigsten Inhalten des Workshops. Diese wurden sehr gut angenommen. Wir hoffen, dass sie für die Teilnehmenden in ihrem Berufsalltag hilfreich sein werden.
Dank
Unser herzlicher Dank gilt Christine Goppelsröder für ihre umfassende Betreuung und ihre hervorragend ausgeführte Rolle als Chair unseres Workshops für die Pflegenden in der Intensivmedizin in der Schweiz.
Text und Bilder: Markus Remer, Anita Handschin Müller und Ina Handke

