Wissenschaftlicher Beirat
1. Der Vorstand setzt einen wissenschaftlichen Beirat ein. Die Zusammensetzung des Beirates ist von der Mitgliederversammlung zu bestätigen.
2. Aufgabe des wissenschaftlichen Beirates ist die Beratung des Vorstandes in fachlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem Konzept Basale Stimulation. (laut §8 der Satzung – verabschiedet von der Mitgliederversammlung am 31. Mai 2019)
3. Zielsetzung und Aufgabenstellung des wissenschaftlichen Beirates werden vom Vorstand im Einvernehmen erarbeitet und der Mitgliederversammlung vorgestellt. Näheres kann eine vom Vorstand erlassene Geschäftsordnung regeln.
4. Der wissenschaftliche Beirat vermittelt im Bedarfsfall zwischen dem Vorstand und dem Netzwerk der Weiterbildungsanbietenden.

Tobias Bernasconi
Tobias Bernasconi hat den Lehrstuhl für Pädagogik und Rehabilitation bei Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung an der Universität zu Köln. Hier lehrt und forscht er insbesondere zu den Themen der Bildungs- und Lebensbegleitung von Menschen mit komplexer Behinderung über die Lebensspanne, zur Unterstützten Kommunikation und zu Fragen der LehrerInnenausbildung sowie der Inklusion.
Nach seinem Studium an der Universität zu Köln promovierte er an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg und absolvierte anschließend das Referendariat. Nach mehrere Jahren im Schuldienst, kehrte er an die Universität zu Köln zurück. Nach Vertretungsprofessuren u.a. an der TU Dortmund erhielt er zunächst den Ruf an die PH Heidelberg (Pädagogik und Didaktik bei geistiger Behinderung) und anschließend 2021 an die Universität zu Köln.
Er ist Kommunikationspädagoge (LUK-Standard) sowie Mitherausgeber der Vierteljahreszeitschrift für Heilpädagogik und Ihrer Nachbargebiete (VHN), im Vorstand der Deutsche Gesellschaft für Seelische Gesundheit bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung (dgsgb) sowie beim Netzwerk Komplexe Behinderung (NekoB e.V.).

Prof. Dr. Pia Bienstein
Pia Bienstein, Jahrgang 1979, verheiratet, 2 Kinder, ist Diplom Heilpädagogin und approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT). Sie promovierte an der Universität zu Köln im Fach Heilpädagogische Psychologie (Promotionsstipendium, sdw). Sie arbeitete u.a. am Autismus Therapie Zentrum (ATZ) Köln, der Kinder- und Jugendpsychiatrie Viersen, am Sozialpädiatrischen Zentrum, Sankt Augustin und an der Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychotherapie der Uniklinik Köln.
2011 trat Pia Bienstein die Juniorprofessur für Sonder- und Heilpädagogische Diagnostik und Entwicklungsförderung am Department für Heilpädagogik und Rehabilitation der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln an und übernahm die Leitung des Zentrums für Diagnostik und Förderung (ZeDiF) ab 2013.
Seit 10/2016 leitet Frau Bienstein das Fachgebiet „Rehabilitation und Pädagogik bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung“ an der TU Dortmund.

Antoinette Conca
QUALIFIKATION
Antoinette Conca (RN, MAS angewandte Statistik, Gesundheits- und Pflegeexpertin FH) ist fachführende Pflegeexpertin am Zentrum Herz Gefäss am Inselspital in Bern und hat eine Lehrtätigkeit an der Berner Fachhochschule Gesundheit. Ihr Schwerpunkt ist personzentriertes Entlassmanagement bei internistischen Patienten und Fördern von Teamwork.
AUFGABENBEREICH
Pflegewissenschaft und Praxis

Prof. Dr. Sabine Hartmann-Dörpinghaus

Dr. Marie Madlen Jeitziner
QUALIFIKATION
Dr. Marie Madlen Jeitziner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin, PhD, RN an der Universitätsklinik für Intensivmedizin am Inselspital in Bern und hat eine Lehrtätigkeit am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel, Schwerpunkt kognitive Stimulation von Patientinnen und Patienten einer Intensivstation und Angehörigenbetreuung.
AUFGABENBEREICH
Pflegewissenschaft und Praxis

Univ.-Prof. Dr. phil. Holger Schäfer
Holger Schäfer (*1974) lehrt und forscht am Institut für Förderpädagogik der Universität Koblenz (Arbeitsbereich Schwerpunkt Geistige Entwicklung und Inklusion).
Nach seinem Studium in den 1990er Jahren an der Universität Koblenz-Landau bei Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Fröhlich und Prof. Dr. Ursula Haupt sowie anschließendem Referendariat war er bis 2024 tätig als Förderschullehrer, Fachleiter und Schulleiter sowie Lehrbeauftragter an der PH Heidelberg.
Er promovierte berufsbegleitend an der JMU Würzburg bei Prof. Dr. Erhard Fischer und Prof. Dr. Reinhilde Stöppler (JLU Gießen) zu Fragen bildungstheoretischer Didaktik und Unterrichtsgestaltung bei intellektueller Beeinträchtigung und nahm zum Wintersemester 2024/2025 den Ruf auf die Professur an der Universität Koblenz an.
Er ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift LERNEN KONKRET und der Praxisreihe „Schule und Unterricht bei intellektueller Beeinträchtigung“ (gemeinsam mit Dr. Lars Mohr, Zürich) sowie Herausgeber der Studienreihe »Schule – Unterricht – Behinderung«.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Zentel (München) und Roman Manser (Zürich) verantwortete er die Revision und Fortschreibung des Leitfadens „FÖRDERDIAGNOSTIK“ unter Mitarbeit von Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Fröhlich (Dortmund 2022).

