Fachartikel: Beziehungsgestaltung in der Pflege mit den zentralen Lebensthemen

Die zentralen Lebensthemen ermöglichen es Pflegenden durch die individuelle Schutzbrille der demenzbetroffenen Menschen zu sehen und sie in kritischen Situationen bedürfnis- und beziehungsorientiert zu begleiten. A. Schürenberg beschreibt, wie die Lebensthemen in den Pflegeprozess gewinnbringend eingesetzt werden können. 

 

  • Wie können Pflegende selbstexpressivem Verhalten kompetent begegnen?
  • Wie kann die individuelle Lebensthemen-Schutzbrille identifiziert werden?
  • Welche positiven Auswirkungen hat eine Lebensthemen orientierte Pflegeplanung?

 

Unter dem nachfolgenden Link können Sie den vollständigen Artikel lesen und den oben genannten Fragestellungen nachgehen.

NOC_20-06 Dementia Care - Schürenberg, Beziehungsgestaltung in der Pflege mit den zentralen Lebensthemen

Filmempfehlung: Alive Inside - Musik gegen Alzheimer?

Das Musikgedächtnis von  Menschen mit Demenz ist krankheitsbedingt weniger betroffen und ermöglicht so direkte kommunikative Zugänge über die auditive Wahrnehmung. Erinnerungen verblassen, das Musikgedächtnis bleibt. 

Der Dokumentarfilm "Alive Inside" gibt Ihnen spannende und eindrückliche Einblicke in das Konzept Music & Memory aus Amerika. In einem weiteren Beitrag in zwei Wochen, wird erneut darüber berichtet, wie das Konzept in der Schweiz implementiert wurde. Aufbauend auf das amerikanische Musikangebot Music & Memory wurde das Betreuungskonzept Incanto gegründet.

Den Link zum Dokumentarfilm finden Sie hier.

Bild: Alive Inside ist ein Dokumentarfilm, der bei Menschen Emotionen weckt und positive Erinnerungen hervorrufen soll.

Save the Date: Internationale Fachtagung 20. und 21. Mai 2022 in Bern

Das detaillierte Programm folgt bald. Spannende, lehrreiche und interessante Beiträge sind zu erwarten. Bleiben Sie informiert.


Empfehlung: Dokumentarfilm "Die Macht der sanften Berührung"

Die Wissenschaft interessiert sich immer mehr für die Auswirkungen von Berührungen auf den Menschen. Im Dokumentarfilm "Die Macht der sanften Berührung" werden eindrücklich verschiedene Zusammenhänge aufgezeigt. Inwiefern beeinflussen Berührungen unsere psychische und physische Gesundheit?

"Das Leben erhalten und Entwicklung erfahren."

Berührungen beeinflussen, laut Aussagen aus dem Film, die Biochemie des Gehirns positiv. Durch die physischen Auswirkungen von Berührungen erfährt der Mensch stetige Entwicklung.

Hier finden Sie den Link zum Film.

Bild: Youtube Dokumentarfilm von Arte zum Thema "Die Macht der sanften Berührung"

 

 


Fachweiterbildung zum/r Praxisbegleiter/in Basale Stimulation® in Graz

In der Fachweiterbildung zum/r Praxisbegleiter/in Basale Stimulation® erwerben Sie neue Kompetenzen im Umgang mit schwerst, mehrfach beeinträchtigten Menschen. Die Ausbildung ist in fünf Teilbereiche gegliedert und vermittelt Ihnen auf praxisnahe Art und Weise das Konzept, seine Ziele sowie spezifische Interventionen.

Eine vergangene Teilnehmende Person schilderte den Lehrgang wie folg: "Authentischer Umgang mit Theorie und Praxis, ebenso der bewusste Einsatz von unterschiedlichen Lerntheorien. Die ReferentInnen und TrainerInnen sind sehr empathisch und wertschätzend im Umgang mit den TeilnehmerInnen. Der Zertifikatslehrgang ist ein innovativer Schritt zur Weiterbildung der Pflegepersonen in Österreich zur patientenorientierten Pflege. Ich bin froh, dass dieser Lehrgang für Österreich konzipiert wurde und ich die Möglichkeit bekommen habe, das Konzept der Basalen Stimulation zu vertiefen. Danke!" (Zitat stammt aus der Webseite Geriatrische Gesundheitszentren).

Unter dem Weiterbildungsanbieter finden Sie alle nötigen Informationen zur Zulassung und Anmeldung.

Hier finden Sie den Link zum Weiterbildungsanbieter.

 

 

 

 

 


Abstimmung: Die Schweiz stimmt am 28.11.2021 ab!

Jede Stimme und jeder Beifall zählt!

Als Botschafter/innen setzen wir uns für eine verbesserte und professionellere Pflege ein, das heisst:

  1. Mehr Pflegende ausbilden - Ausbildungsoffensive starten
  2. Berufsaustiege verhindern - Arbeitsbedingungen verbessern
  3. Pflegequalität sichern - genügend Pflegende garantieren

(Quelle: Verein «Ja zur Pflegeinitiative»)

Hier finden Sie alle Informationen zur Initiative.

Werden auch Sie Botschafterin - unter folgendem Link hier, können auch Sie sich mit ihrem Statement äussern.


Zertifikatsüberreichung Praxisbegleiter*in Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich®

Am 19. Oktober 2021 fand erstmals die Zertifikatsüberreichung Praxisbegleiter*in Basale Stimulation nach Prof. Dr. Fröhlich® in der Geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) der Stadt Graz statt.

Nach einjähriger, berufsbegleitender Weiterbildung erhielten die neuen Praxisbegleiterinnen im Beisein von hochkarätigen Gästen aus den GGZ, allen voran der Geschäftsführer Dr. Gerd Hartinger und Pflegedienstleitung Waltraud Haas-Wippel, sowie Gäste aus dem In- und Ausland, ihre Zertifikate überreicht.


Buch Rezension: Basale Stimulation in der Betreuung - Wegbegleiter für Menschen mit Demenz von Thomas Buchholz

Buch Rezension von: Barbara Roller, Ergotherapeutin und Krankenschwester, Multiplikatorin Basale Stimulation und Präsidentin des spanischen Vereins " para el Desarrollo de Basale Stimulation®

Vor Kurzem ist im Vincentz Verlag dieses handliche Buch erschienen. Thomas Buchholz hat es vornehmlich für Betreuungskräfte geschrieben, die unter anderem verantwortlich sind für die Einzelbetreuung der Heimbewohnenden, die bettlägerig sind oder Schwierigkeiten mit ihrem Gefühls- und Seelenleben haben. Hervorzuheben ist, dass das Buch in einer Sprache verfasst ist, die auch für Betreuungskräfte ohne akademische Bildung leicht verständlich ist. Alle Fachausdrücke werden sehr einfach und verständlich in ihrer Bedeutung erklärt.

Dieses Buch soll vor allem zur Anregung der Beziehungsgestaltung dienen und gleichzeitig vermitteln, wie wichtig das Wohlbefinden und die Verbesserung der Lebensqualität für die Betroffenen sind. Mir hat besonders die Gliederung des Buches gefallen:

  • Kapitel Eins beschreibt die Aufgaben der Pflegekräfte.
  • Im  zweiten Kapitel wird das Konzept der Basalen Stimulation® kurz und verständlich eingeführt.
  • Im dritten Kapitel stellt T. Buchholz die verschiedenen Modelle der Basalen Stimulation®vor und wie sie genutzt werden können, um sich der Lebenswelt beeinträchtigter Menschen anzunähern und um individuelle Antworten auf ihre aktuelle Lebenssituation zu suchen. Nach einer theoretischen Einführung an das jeweilige Modell stellt er in Schaukästen Fragen dar, die den Leser anregen sollen, sich mit dem jeweiligen Thema auseinanderzusetzen. Es geht ihm nie um Rezepte, sondern um das Annähern an die Einzigartigkeit jeder Person. Sie soll im Mittelpunkt aller Fragen und Denkvorgängen stehen und der Leser wird aufgefordert seine eigenen Interessen im Hintergrund zu belassen. Fallbeispiele illustrieren das Suchen nach möglichen Antworten.
  • Im vierten Kapitel wird anhand des Hexagons auf sehr verständliche Weise dargestellt, welche Veränderungen im jeweiligen Bereich einen dementiellen Prozess begleiten können. Diese Erklärungen sind eine Hilfestellung, um besser einschätzen zu können, was jeder einzelne Mensch in jedem Moment braucht. Damit will T. Buchholz eine Hilfestellung geben, um das eigene Vorgehen zu planen und zu begründen. Der Autor weist auch immer wieder darauf hin, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist und ermuntert die Betreuungskräfte ihre Einschätzungen und geplanten Vorgehensweisen mit kompetenten Fachkräften des Teams zu besprechen.
  • Im Kapitel 5 beschreibt der Autor die Anforderungen an die beteiligten Personen und die Angebote. Hier wird nochmals auf die Wichtigkeit des dialogischen Vorgehens hingewiesen und was zu bedenken ist, um diesen Dialog auch wirklich herzustellen. In Kapitel vier und fünf gelingt es T. Bucholz das Verständnis zu wecken, dass "Menschen mit Demenz sind, wie sie sind und in kein Schema passen" und appeliert vor allem an einen würde- und respektvollen Umgang mit jedem Einzelnen.
  • Im sechsten Kapitel stellt der Autor dann basal stimulierende Angebote vor. Ganz klar geht es hier nicht um Vermittlung von Rezepten, sondern um die Frage, wie im Rahmen der Einzelbetreuung Erfahrungen mit dem eigenen Körper angeboten werden können. Es werden verschiedenste Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung, vor allem über die körpernahen Sinne, vorgestellt. In diesem Kapitel spricht T. Buchholz auch die Wichtigkeit der Eigenreflexion und die dazu gehörende Präsenz an.

Meines Erachtens handelt es sich hierbei um ein äusserst empfehlenswertes Handbuch, dass nicht nur für Betreungskräfte interessant ist, sondern für alle, die mit Personen mit Demenz arbeiten oder im privaten Bereich mit ihnen zu tun haben. Es kann ein brauchbares Hilfsmittel sein, um sich  immer wieder klar zu machen, worum es bei dieser Arbeit geht. Nämlich mit Respekt und Verständnis im Dialog Menschen mit Demenz zu begleiten.

Quelle: Thomas Buchholz, Vincentz Verlag, Hannover, 2021, ISBN 978-3-7486-0345-0


Empfehlung Kurzvideo: Der Begegnungsclown

Marcel Briand ist ein Begegnungsclown. Mit Humorartikeln begegnet er Menschen mit Demenz achtsam und begibt sich einfühlsam in dessen Wahrnehmungswelt.

Das zentrale Lebensthema "die Aussenwelt erfahren" steht hier im Fokus.  Die individuellen Angebote von Marcel Briand geben den demenzbetroffenen Heimbewohnenden die Möglichkeit in die Welt der Freude und Neugierde einzutreten.

Eindrücklich wird im Kurzvideo auf Youtube der Begegnungsclown die Präsenz des somatischen Dialogs sichtbar. Das Ansprechen und Erkennen von Emotionen im Tun der Bewegung ist ein wichtiges Element in seiner Begegnung.

Auf seiner Webseite www.nachttopf.ch finden Sie weitere Angaben zu seinen Angeboten.


Fachartikel: Basale Stimulation® in der Pflege – geglückte Elternintegration

Artikel für die pädiatrische Praxis

Gerlinde Rosch, Stv. Stationsleitung EBZ, Fachkinderkrankenschwester für Intensiv- und Pädiatriepflege sowie Praxisbegleiterin Basale Stimulation® beschreibt als erfahrene Fachperson einfühlsam und fachlich fundiert die Begegnung mit Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Anhand der zentralen Lebensthemen und unterstützenden Bildern geht sie vertieft auf praxisrelevante Themen ein.

Folgend der Link zum Artikel:

https://basale-stimulation.de/wp-content/uploads/2021/10/Basale-Stimulation-in-der-Pflege_geglueckte-Elternintegration-fuer-CA6128-3.pdf